Holzleime für Tischleranwendungen
Holzleime werden heutzutage bereits in einer Vielzahl Anwendungen eingesetzt. Sie sind aus keiner Schreinerwerkstatt wegzudenken und werden vorrangig zur Holzverklebung in der Möbelindustrie verwendet. Innovative und moderne Holzklebstoffe ermöglichen es mittlerweile schon ganze Holzkonstruktionen, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, zu verkleben.
Je nach Anwendung und Art des zu verwenden Holzes sind bei der Auswahl des Leims verschiedenste Faktoren (Temperatur, UV-Strahlung, Wasser etc.) zu berücksichtigen. Soudal bietet hier eine Reihe hochwertiger Klebstoffe an, die eine optimale mechanische Beständigkeit und Verarbeitung gewährleisten.
Beanspruchungsgruppen für Holzleime
Die Klassifizierung von Holzklebstoffen unterliegt der europäischen Norm DIN/EN 204 (früher DIN 68602). Holzleime werden in unterschiedliche Beanspruchungsgruppen eingeteilt, neue Bezeichnung DIN/EN204 (D1, D2, D3 und D4), alte Bezeichnung gemäß DIN 68602: B1, B2, B3 und B4. Die Beanspruchungsgruppen ordnen die Leime nach ihren Mindest-Scherfestigkeitswerten und ihrem Verhalten unter Feuchtigkeits- und Wassereinwirkung. D4 ist die höchste Qualität mit optimaler Wasserbeständigkeit und eignet sich für Anwendungsbereiche, in denen das Material häufiger und auch länger anhaltender Wassereinwirkung ausgesetzt ist. Dies schließt automatisch auch Außenanwendungen ein, welche Witterungsbedingungen ausgesetzt sind.